Was ist ein Facelifting?
Ein Facelifting ist ein chirurgischer Eingriff, der dazu dient, die Zeichen der Hautalterung zu reduzieren und das Gesicht jünger aussehen zu lassen. Dieser Eingriff beseitigt Hauterschlaffungen, Falten und schlaffe Haut im Gesicht und sorgt für ein strafferes und jüngeres Aussehen. Ein Facelifting kann sowohl aus ästhetischen als auch aus funktionellen Gründen durchgeführt werden und kehrt die Auswirkungen des Alterungsprozesses um.
Arten von Facelifting-Operationen
Zu den wichtigsten Arten von Facelifting-Operationen gehören das traditionelle Facelifting, das Mini-Facelifting, das SMAS-Facelifting, das Deep-Plane-Facelifting und das endoskopische Facelifting. Beim traditionellen Facelifting wird ein vollständiger chirurgischer Eingriff im unteren Gesichtsbereich und im Halsbereich vorgenommen. Das Mini-Facelifting wird mit weniger invasiven, kurzen Schnitten durchgeführt. Das SMAS-Facelifting ist eine fortschrittliche Technik, bei der auch die Gesichtsmuskeln gestrafft werden, während das Deep-Plane-Facelifting in tieferen Schichten wirkt.
Gründe für eine Gesichtsstraffung
Zu den Hauptgründen für eine Gesichtsstraffung gehören altersbedingte Hauterschlaffung, durch die Schwerkraft verursachte Deformationen und Sonnenschäden. Auch genetische Veranlagung, Rauchen und Alkoholkonsum, Stress und Müdigkeit können eine Rolle spielen. Hormonelle Veränderungen und Gewichtsschwankungen können ebenfalls die Gesichtsform beeinflussen. Diese Faktoren führen mit der Zeit zu Hauterschlaffung und Faltenbildung im Gesicht.
Wer kann sich einer Gesichtsstraffung unterziehen?
Gesunde Personen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, die realistische Erwartungen haben und nicht rauchen, können sich einer Gesichtsstraffung unterziehen. Ideale Kandidaten sind Personen mit deutlicher Hauterschlaffung im Gesicht und einer geeigneten chirurgischen Vorgeschichte. Während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei unkontrolliertem Diabetes und bei Herz-Lungen-Erkrankungen wird eine Operation nicht empfohlen. Auch für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen und sehr hohem Alter ist sie nicht geeignet.
Ablauf einer Gesichtsstraffung
Der Ablauf einer Gesichtsstraffung beginnt mit einer eingehenden Untersuchung. Es werden Blutuntersuchungen, ein EKG und eine Anästhesieberatung durchgeführt. Am Tag der Operation werden unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung Schnitte vor und hinter dem Ohr gesetzt. Die Haut wird angehoben, die Muskeln gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Der Eingriff dauert in der Regel 3 bis 6 Stunden. Nach der Operation wird eine Drainage gelegt und ein Kopfverband angelegt.
Genesung nach einer Gesichtsstraffung
In den ersten 24 Stunden sind Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen normal. Es sollten kalte Kompressen angewendet und der Kopf hoch gehalten werden. In der ersten Woche klingen die Schwellungen ab und die Blutergüsse verblassen. Die Drainage wird entfernt und die Nähte werden kontrolliert. Nach 2-4 Wochen ist eine deutliche Besserung zu erkennen und es kann wieder zu normalen Aktivitäten zurückgekehrt werden. Nach 2-3 Monaten ist die vollständige Genesung abgeschlossen und das Endergebnis sichtbar.
Vorteile einer Gesichtsstraffung
Der wichtigste Vorteil ist das dauerhafte Ergebnis. Das Aussehen wird natürlich und verjüngt. Das Selbstbewusstsein steigt und die Gesichtszüge werden deutlicher. Der Halsbereich wird straffer und Falten werden reduziert. Die Ergebnisse halten 5-10 Jahre an und erfordern keine Pflege. Die Mimik bleibt natürlich und die Funktion bleibt erhalten.
Fazit
Eine Gesichtsstraffung ist eine wirksame chirurgische Methode, um die Zeichen des Alterns zu beseitigen. Mit der richtigen Wahl, der richtigen Pflege und realistischen Erwartungen lassen sich schöne und natürliche Ergebnisse erzielen. Durch frühzeitiges Eingreifen lassen sich bessere Ergebnisse erzielen. Die Wahl eines erfahrenen plastischen Chirurgen und eine ausführliche Beratung vor der Operation sind der Schlüssel zum Erfolg. Diese Operation verbessert die Lebensqualität erheblich.
